TrekStor SurfTab twin 10.1

Auf der Suche nach einem kleinen praktischen Notebook stolpert man heute ja fast zwangsläufig über sogenannte 2in1 oder „convertible“ und co.
Teilweise „einfache“ Tablets mit grausigen Tastaturen aber auch richtig gute Laptops mit Touchscreen und weg klappbaren Tastaturen.
Bei besseren 2in1 kann man dann die Tastatur noch abnehmen und so das Gerät als reines Tablet nutzen.
Mir war vor allem eines wichtig: ein RJ45 Anschluss.
Blöde Voraussetzung. Die Teile sind selten und sau teuer bzw zu teuer für die verbaute Technik.
Als Betriebssystem hätte ich am liebsten Debian. Das gibt es aber quasi gar nicht… Auf den günstigen 2in1 ist oftmals Android vorinstalliert und nur schwer mit Debian oder Ubuntu zu versehen. Aber ich fand den Gedanken auch sehr spannend ein Multibootsystem zu haben.
Die Leistung stand daher weit hinter dem Preis, aber die Tastatur sollte eben auch vernünftig sein.
Das war nicht leicht und so verbrachte ich schon fast Wochen damit nach einem passenden Gerät zu suchen. Schnell verabschiedete ich mich von der Voraussetzung eines RJ45 Anschluss, es musste nur noch USB dran sein, damit ich einen Adapter nutzen kann.
Aber auch das war nicht ganz leicht.
Ich wollte eigentlich nicht mehr als 300€ ausgeben. Damit fiel jedes interessante Lenovo Teil raus.
Aber von Acer und Asus gibt es auch interessante und in der Akkulaufzeit kräftige Teile. Aber auch die lagen deutlich über 300€.

Ich hab dann schon fast beschlossen noch etwas zu warten und einfach den Markt noch ein wenig zu beobachten, als mir, eher durch Zufall, bei Amazon das TrekStor Surftab auffiel.
Für 190€ liesen sich die technischen Details sehr interressant lesen:
-10.1″ Multipoint (10) Touchscreen (1280×800 Pixel)
-Intel Atom Quadcore mit 4×1,33GHz (bis 1,83GHz)
-2GB RAM
-32GB interner eMMC Speicher (könnte besser sein)
-microSD Slot (bis 128GB)
-mini HDMI
-2x USB 2.0
-WLAN 802.11n
-Bluetooth 4.0
-abnehmbare Tastatur (stabil und mit Mouspad)
-7500mAh Akku

Eigentlich alles was ich brauchte.
Der SD Slot wäre perfekt für das zweite Betriebssystem. Viel Speicher neben dem BS und ein paar Programmen brauch ich hier eh nicht, zur Not reicht ein großer USB Stick oder eine Festplatte völlig.

Also gekauft.

Dank Amazon Prime war das billige 2in1 bereits am nächsten Tag zu Haus.
Es ging also ans einrichten vom vorinstallierten Windows 10 Home.
Trotz 64bit fähiger CPU ist nur ein 32bit Betriebssystem drauf, was auf Grund der Hardware aber keinen merklichen Unterschied macht.
Das Einrichten ging schnell und einfach. Theoretisch jedenfalls, denn Microsoft aktiviert viel zu viel Spionage, was man also anschließend mühsam suchen und deaktivieren sollte. Das aber hat mit dem TrekStor nichts zu tun.

Ich bin nach wie vor sehr über die flüssige Bedienung begeistert und auch die Tastatur macht einen super Eindruck.
Meine Finger/Hände sind vermutlich ungefähr Durchschnitt, aber im 10 Fingersystem schreibend, ist die doch recht kleine Tastatur manchmal sehr gewöhnungsbedürftig. Aber sie reagiert super und die Tasten sind angenehm zu drücken. Mittlerweile klappt das sehr gut.
Zu den installierten Programmen zählen Putty, WinSCP, Google Chrome, Owncloud, total commander, Notepad++, Openoffice Writer&Calc und ein paar Netzwerktools.
Die Microsoft Programme sind weitestgehend entfernt bzw deaktiviert.
Die Bedienung vom Windows 10 ist auch im Desktop Modus über den Touchscreen sehr angenehm. Beim Abnehmen der Tastatur fragt Windows, ob auf den Tablet Modus gestellt werden soll. Dies ist ganz praktisch, wobei ich meist im Desktop Modus bleibe.

Der verwendete LAN Adapter heißt Ugreen USB 2.0 auf RJ45 Fast Ethernet und unterstützt maximal 100Mbps. Da ich den hauptsächlich für Konfiguration von Netzwerk Geräten benötige reicht mir das völlig aus. Außerdem ist auch eine hohe Linux Kompatibilität wichtig.

Zum Laden benötigt das Surftab auch ne Nacht und hält dann aber auch ne ganze Weile. Dank MicroUSB Anschluss zum Laden (mit Host Funktion / OTG) kann man das Tab auch gut mit einem externen Akku unterwegs laden oder theoretisch an nahezu jedem Handyladegerät.

Die WLAN Verbindung ist stabil, funkt aber leider nur im 2,4GHz mit maximal 150Mbps. Die Reichweite ist gut und sollte keine Probleme darstellen. Das kenne ich z.B. von Medion Tablets auch anders…

Den miniHDMI Anschluss habe ich gleich mal an meinem >10 Jahre alten Beamer (ASK M3) mit DVI Anschluss ausprobiert. Der Beamer hatte keine Probleme das Signal des Tablets zu erkennen und mit einer Auflösung von 1280×1024 Pixel hatte ich ein super Bild. (Ein Raspberry Pi wird vom Beamer nicht erkannt als Quelle).

Leider habe ich es bisher nicht geschafft Linux zu installieren. Er weigert sich einfach von etwas anderem als Windows zu starten. Aber dafür brauche ich wohl nur mal etwas mehr Zeit und Ruhe und dann wird auch das klappen. Die verbauten Chips sind eigentlich alle Standard und bestens Linux kompatibel.

Laut dem Bios ist ein USB3.0 Host aktiviert, dies scheint nicht der Fall. Der Hersteller gibt nur USB2.0 an und auch die Geschwindigkeiten der USB Ports kommen nicht über USB2.0 rüber.

Für mich hat sich die Investition gelohnt. Zur Zeit erfüllt das Tablet alle meine Erwartungen und Aufgaben und nun habe ich Zeit gemütlich auf das richtige Gerät zu warten. Ich hätte gern was mit etwa 13″ und mindestens genauso funktional.

Freifunk Stormarn

darf ich euch auf die lokale Freifunk Initiative im Kreis Stormarn aufmerksam machen?
stormarn.freifunk.net

Freifunk ist ein Netzwerk auf WLAN Basis, womit alle in Stormarn mit einander vernetzt sein könnten. Es wird ehrenamtlich von normalen Bürgern aufgebaut und betrieben. Jeder kann mit machen und ein Teil davon werden. Noch viel mehr Infos und wie man mit machen kann, findet man auf der Webseite.

Hier möchte ich kurz noch ein häufiges Missverständnis aufklären:

Freifunk ist nichts aus dem Hinterzimmer und macht auch nichts verbotenes.
Auch ist es nicht korrekt, dass Freifunk die Störerhaftung umgeht, was prinzipiell ja illegal klingt, sondern verlagert diese. Völlig legal wohl bemerkt. Statt dem Freiwilligen Spender des Internetzugangs dem Risiko auszusetzen abgemahnt zu werden, wird die Störerhaftung verlagert und der Internetspender somit geschützt.
Als „Verantwortlicher“ für die Störerhaftung ist also ein Dienstleister vorhanden, an dem der Traffic erst ins Internet geht, welcher als Internetserviceprovider vor der Störerhaftung geschützt ist. Sollte es also zu illegalen Aktivitäten kommen, ist nicht der Internetspender dran, sondern es muss der Verursacher gefunden werden, damit auch der richtige für sein Vergehen gerade steht.

Schau dir also am besten die Webseite an und werde ein Teil vom Netzwerk. Kostenlos, Risikolos, zwanglos.

Nachtaufnahmen

Schon lange war ich nicht mehr mit meiner Kamera unterwegs. Dies soll aber wieder mehr werden und daher fülle ich diese Seite nun wieder mit Bilder. Aber auch andere Informationen möchte ich hier weiter geben.

Darunter fallen die Gebiete Linux, Technik, Freifunk und was so irgendwie damit zu tun hat.

Im Bereich Fotografie unterscheide ich zwischen Kamera und LGG4 (oder anderes Smartphone, dann aber gesondert genannt).

Hier jetzt mal zwei Nachtaufnahmen aus meiner Anfangszeit: